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Am 05. Mai 2022 fand die zunächst verschobene Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Eitze statt. 25 Mitglieder folgten der Einladung.
Nach der Eröffnung und dem Bericht des Vorstandes gaben diese einen Rückblick auf die Aktivitäten des Heimatvereins im vergangenen Jahr unterlegt mit vielen Fotos. Auch in diesem Jahr prägte die Corona-Pandemie die Veranstaltungen, welche nur teilweise oder in anderer Form stattfinden konnten. Auch die Vorstands-Sitzungen fanden teils in echt und teils online statt. Diese zweigeteilte Situation aus lockeren und starken Beschränkungen im Laufe des Jahres wirkte sich auch auf die Treffen der Gruppen des Heimatvereins aus. Sowohl der Kindertreff als auch der Seniorentreff blieben hiervon nicht verschont. Trotzdem gab es statt echter Treffen eine Entschädigung für die Kinder in Form von Bastelangeboten in einer Tüte und für die Senior:innen in Form von kleinen Aufmerksamkeiten.
Weitere Aktionen, welche zum Teil in traditioneller und zum Teil in pandemiegerechter Form durchgeführt wurden, waren:
- Eine Rätsel-Rallye zu den vier Eitzer Spielplätzen, welche auch in der Ferienpassaktion der Satdt Verden über Eitze hinaus viel Zuspruch fand
- Der Frauenausflug als Wildkräuterwanderung mit 28 Teilnehmerinnen
- Das Binden der Erntekrone unter Einhaltung der 3G Regel
- Das „kleine“ Erntefest mit dem Motto „3G- gesät, geerntet, gebetet“ am Dorfgemeinschaftshaus und am Schützenhaus unter freiem Himmel
- Der Männerausflug als Boßeltour
- Eitze wichtelt in Zusammenarbeit mit allen Eitzer Vereinen
- Kindertheater in Zusammenarbeit mit dem Tintenklecks Verden e.V.
Die GymSen berichteten von regelmäßigen Treffen am Dienstag im Freien, um sich mit Gymnastik fit zu halten. Diese können nun auch wieder im DGH stattfinden.
Die Holzschilder werden nach und nach renoviert, als nächstes werde das Schild „An den Sandbergen“ aufgearbeitet, so Achim Schaefers. Die Infotafeln zu den Schildern wurden, nachdem sich einige gelöst haben, nun wieder befestigt.
Besonders viel Zuspruch fand die Aktion Eitze Wichtelt, die von den Eitzer Vereinen als Alternative zum ausgefallenen Wiehnachtsklönschnack ins Leben gerufen wurde. 125 Teilnehmer:innen zwischen 3 Monaten und 83 Jahren kamen zusammen und beschenkten sich gegenseitig ohne voneinander mehr zu kennen als das Alter und das Geschlecht.
Eine neue immer wiederkehrende Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Tintenklecks und dem Kinderhaus Eitze ist das Kindertheater, welches schon zwei Vorstellungen im DGH begrüßen konnte. Ekke Nekkepen und das Stück „Der kleine Wal“ und „Die drei kleinen Schweinchen“ des Hermannhshoftheaters gastierten im November 2021 und im April 2022. Ein großer Dank ging hierbei an die Heimatbühne Eitze, die eine Vorstellung des Hermannshoftheaters finanziell unterstützt hat.
Anja König gab stellvertretend für die Kassenwartin Swantje Glas einen Einblick in die gute Kassenlage des Vereins. Swantje, die Kassenwartin des Vereins, konnte selbst leider nicht an der Sitzung teilnehmen, wurde aber für ihre Arbeit im Vorstand von den Kassenprüfern gelobt. Besonders für das Engagement und die Genauigkeit in steuerrechtlichen Fragen wurde ihr viel Dank und Lob ausgesprochen. Die Kassenprüfer bescheinigten ihr eine vorbildliche Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes, die von der Versammlung einstimmig erteilt wurde.
Im Anschluss gab es noch einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2022, indem es hoffentlich auch wieder ein traditionelles Erntefest am 17. September geben soll. Weitere Kindertheater sind geplant (23. Juni „Pettersson zeltet“ und 24. November „Die Maus Armstrong“), genauso wie auch der Männer- und Frauenausflug (8. Oktober bzw. 28. August). Das Uno-Turnier ist für den 20. November und der Wiehnachtsklönschnack für den 11. Dezember angesetzt.
Erfreulich ist die Entwicklung der Mitgliederzahlen des Vereins. Zu Beginn des Jahres 2021 betrug der Mitgliederstand 347, Ende des Jahres 369. Aktuell hat der Heimatverein 374 Mitglieder.
Ein Projekt, welches durch Spenden der Praxis Dr. Herlinghaus finanziert werden soll, wurde durch den Vorstand vorgetragen und durch die Mitglieder abgestimmt und befürwortet. Hierbei handelt es sich um eine Rundbank, die am Ende der Celler Straße um die Linde aufgestellt werden soll.
Am Ende wurde angeregt, die nächste Jahreshauptversammlung bereits um 19 Uhr zu beginnen, auch dies wurde von den Anwesenden begrüßt.
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Auch in diesem Jahr veranstaltet der Heimatverein Eitze seine Familien-Fahrradtour. Los geht es am
Passend zum 50-jährigen Jubiläum der Eingliederung Eitzes in die Stadt Verden wird diese Fahrradtour zu den Grenzen von Eitze führen.
Anmeldeschluss ist am Montag, den 2. Mai 2022. Zu dieser Familien-Fahrradtour sind neben den Mitgliedern des Heimatvereins und ihren Familien auch alle Freunde, Nachbarn und Bekannte eingeladen. Weitere Informationen zu dieser Fahrradtour sind hier zu finden.
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Für den Mai ist nun etwas Besonderes geplant: da das traditionelle Grünkohlessen im Februar ausfallen musste, haben sich die Teilnehmerinnen ein gemeinsames Spargelessen gewünscht. Es findet statt am 3.Mai um 12.00 Uhr in der Gaststätte „Am Kamin“. Wer mit dabei sein möchte, kann sich bis Mittwoch, den 27. April 2022, bei Anja König (Tel.: 63 0 76) anmelden. Die Kosten für „Spargel satt“ betragen pro Person voraussichtlich 20 € (könnte wetterbedingt etwas höher ausfallen).
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Am Donnerstag, den 28. April 2022 ist im Dorfgemeinschaftshaus das Hermannshoftheater zu Gast und führt das Kinderstück „Die drei kleinen Schweinchen und der Wolf“ auf. Eigentlich sollte dieses Stück bereits im Februar aufgeführt werden. Das musste aber wegen der Coronalage abgesagt und verschoben werden.
„Die drei kleinen Schweinchen und der Wolf“ ist eine lustige Schweinerei übers Häuslebauen nach einem alten englischen Märchen. Zum Inhalt sei nur so viel gesagt: Max Meyer ist auf dem Weg zum Jahrmarkt. In seinem alten Wagen schlummern viele Geheimnisse. Max nimmt sich die Zeit, dem Publikum seine Lieblingsgeschichte zu erzählen… "Ja, Schweine sind sauber, zart, klug und lustig. Sie sind wunderbare Wesen". Max spielt mit großer Freude die Geschichte mit reizvollen Rummelschweinen und einem struppigen Wolf. Auch erfahren wir mehr über die Freunde von Max auf dem Jahrmarkt.
Das Hermannshoftheater ist bekannt dafür, phantasievolle Stücke für die jüngsten Zuschauer zu spielen, die auch für die ganze Familie erlebnisreich und unterhaltsam sind.
Der Heimatverein Eitze hat diese Aufführung zusammen mit dem Tintenkleks e.V. und dem Kinderhaus Eitze organisiert. Finanziell unterstützt wird das Ganze auch von der Heimatbühne Eitze. Daher beträgt der Eintrittspreis für Kleine und Große nur 2 €.
Das Theater findet im Turnraum des DGHs statt (hinterer Eingang). Es gibt zwei Vorstellungen am Nachmittag: 15 und 17 Uhr. Für die Kindergartenkinder des Kinderhauses gibt es Extra- Vorstellungen am Vormittag.
Die, die dabei sein möchten, sollten umgehend eine E-Mail an
Foto: Hermannshoftheater
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Gepflanzt worden sind die 17 Apfel-, Birnen, Pflaumen- und Zwetschgenbäume verschiedener Sorten im Frühjahr 2014. Bis auf zwei, die in diesem Jahr ersetzt worden sind, haben sie an ihrem Standort inzwischen Fuß gefasst. In den letzten Jahren wurden sie aber nicht entsprechend gepflegt.
Daher bildete sich im letzten Herbst auf Initiative des Ortsrates hin eine Gruppe interessierter Eitzerinnen und Eitzer, die sich in Zukunft unter der fachkundigen Leitung des Obstbaumfachwartes Burkhardt Wacker um die Bäume kümmern will. Nach einem Grundschnitt in diesem Winter ging es bei diesem Treffen nun darum, die Versäumnisse der letzten Jahre aufzuholen, den quasi „Wildwuchs“ in geregelte Bahnen zu bringen.
Ein junger Obstbaum sollte nicht zu verzweigt wachsen und nur wenige Leitäste haben. Deshalb wurde jeder Baum von der Gruppe in Ruhe und eingehend betrachtet. Der Mitteltrieb und die seitlichen Leitäste wurden festgelegt und danach alle überflüssigen Triebe ausgeschnitten oder eingekürzt, um dem Baum die gewünschte Form zu geben. Der Mitteltrieb wurde in der Höhe eingekürzt, damit die Kraft in die unteren Äste geht. Bei den Leitästen wurden die Spitzen direkt über einer nach außenwachsenden Knospe abgeschnitten, um so die Triebfähigkeit zu erhöhen. Die künftigen Leitäste, die nicht die richtige Stellung hatten, wurden mit einer „Schiene“ aus Haselnussruten versehen und in einem etwa 45 Grad Winkel hochgebunden. „Das sieht jetzt im Augenblick ganz schön komisch aus,“ meinte eine Teilnehmerin. „Aber im nächsten oder übernächsten Jahr, wenn die Äste genügend Holz entwickelt haben, um in dieser Stellung zu bleiben, werden die Schnüre wieder entfernt.“ Dann können die Äste die Last der hoffentlich reichlichen Früchte tragen.
Ein junger Obstbaum – vor allem Kernobstbäume wie Äpfel und Birnen – braucht in den ersten 15 Jahren regelmäßige Kontrolle und Formschnitte. Die dadurch erreichte Baumstruktur bleibt dann erhalten und muss später in der Regel nur durch kleinere Eingriffe erhalten werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren von Burkhardt Wacker auch, dass Steinobst deutlich weniger Pflege und Schnitt braucht: „die bilden meist von selbst eine relativ gute Krone aus und müssen nur hin und wieder korrigiert werden“. Und wenn ein Rückschnitt nötig ist, sollte er besser im Sommer nach der Ernte erfolgen.
Als nächstes werden an den Bäume Sortenschilder angebracht. Dann kann sich jeder, der entlang der Obstbaumallee geht, informieren, um welche Sorte es sich handelt. Zusätzlich hat jedes Schild einen QR-Code. Scannt man diesen Code mit dem Smartphone, gelangt man zu einer ausführlichen Sortenbeschreibung der jeweiligen Obstsorte.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren zum Schluss sehr zufrieden mit dem Ergebnis ihres Arbeitseinsatzes. Sie werden sicherlich im Sommer hin und wieder das Wachsen der Bäume kontrollieren und im Herbst hoffentlich die Früchte dieser Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes genießen können.























