Senioren-Sommerfahrt des Ortsrates Eitze zur ehemaligen innerdeutschen Grenze
- Details
- Kategorie: Ortsrat
- Lesezeit: 1 Minuten

Die traditionelle Sommerfahrt des Ortsrates Eitze, zu der die Eitzer Seniorinnen und Senioren eingeladen waren, führte in diesem Jahr in den Raum Helmstedt.
Auf einer Rundfahrt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze besuchten die 39 TeilnehmerInnen drei einzigartige und authentische Orte, die an die Zeit der deutschen
Teilung erinnern und die jüngere Vergangenheit auch heute noch erlebbar machen. Mit dabei waren zwei Gästeführer, die mit viel Informationen und Geschichten diese Zeit wieder
lebendig machten.
Erstes Ziel war das Zonengrenz-Museum Helmstedt. Es dokumentiert anhand von Originalobjekten, Fotographien, Modellen und lebensgroßen Inszenierungen die Geschichte
der innerdeutschen Grenze von ihren Anfängen bis zur Wiedervereinigung Deutschlands 1990.
Das Mittagessen im Lokal „Zum Elmsee“, das dem Forschungsmuseum Paläon in Schöningen angeliedert ist, gab die erste Gelegenheit, sich über das Gesehene auszutauschen.
Die nächste Station der Rundfahrt war das Grenzdenkmal Hötensleben. Die ehemaligen Grenzanlagen sind hier, direkt hinter den Häusern der Ortschaft Hötensleben, im
Originalzustand erhalten geblieben. Dazu zählen Sichtblendmauer, Signalzaun, Sicht- und Schussfeld, Kolonnenweg mit Kfz-Hindernissen, Grenzmauer und ein Führungsturm.
Den Abschluss der Rundfahrt bildete der Besuch der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn. Dieser Grenzübergang war bis 1989 der größte europäische Kontrollpunkt
zwischen Ost und West. Hier konnten ehemals streng geheim gehaltene Bereiche besichtigt werden. Die Anlagen der ehemaligen Einreisekontrollen, der Führungsturm sowie das Zoll- und Stabsgebäude veranschaulichen das ehemalige Kontrollsystem. Im Anschluss daran besichtigten die Teilnehmer noch die dort angegliederte Ausstellung.
Fast jeder der Teilnehmer hatte in seinem Leben diesen Grenzübergang genutzt – einige sogar regelmäßig. Und so wurden an diesem Tag viele Erinnerungen wieder lebendig. Alle
waren sich am Ende der Rundfahrt einig, dass diese Orte wirklich einen Besuch wert sind.



























